Prof. Walter Schmidt

Anwendungsbezogene Empfehlungen für das Hin- bzw. Zuhören

Hinhören — eine benediktinische Grundeinstellung. Schon im Prolog zu den benediktinischen Regeltexten wird auf die Bedeutung des Hörens deutlich hingewiesen.

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Prof. Walter Schmidt

Empathie entwickeln – „Hinhören“ lernen

Führen mit Empathie, Sensibilität heißt, sich bewusst einzulassen auf die Individualität des Mitarbeiters. In dieser Hinwendung zum anderen, in der Bereitschaft, den anderen vorurteilsfrei wahrnehmen zu wollen, drückt sich auch eine das betriebliche Zusammenwirken sehr förderliche Grundhaltung aus: sich für den anderen, den Mitarbeiter zu interessieren.

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Prof. Dr. Martin Sauerland, Sonja Gaukel

Konstruktives Denken und Handeln in komplexen Systemen

Eine Vielzahl von Steuerungsprozessen in Unternehmen ist mit dem Wort komplex adäquat beschrieben. Doch was verbirgt sich hinter diesem Attribut genau? Welche Merkmale kennzeichnen ein komplexes System? Und wie kann ein adäquater Umgang mit komplexen Systemen erfolgen?

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Rolf Rüttinger

Talent als Mythos

Häufig existieren völlig überzogene, irreale und verkitschte Annahmen darüber, was als Talent gelten darf: Weltweit absolut einmalig, von niemandem je erreicht, völlig unerklärlich und damit eine Gabe der Götter. Die Folgen eines idealistisch überhöhten Talentbegriffs sind persönlich und wirtschaftlich dramatisch.

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Prof. Jürgen Witt

Die sieben Anforderungen an das produktive Denken

Erfolgreiches Handeln beruht auf produktivem Denken. Man muss wissen, was man tut und warum man es so und nicht anders tut. So werden fundierte Entscheidungen getroffen – gleich ob von einer Führungskraft oder einem Mitarbeiter.

Das geht nicht ohne Wissen – und die sinnvolle Anwendung des Wissens, wozu das Denken hinzukommen muss. Ohne das Denken gibt es kein verstehendes Wissen und das Wissen kann nicht produktiv angewendet werden. Die folgenden Empfehlungen zeigen auf, worauf es beim produktiven Denken ankommt.

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Prof. Jürgen Witt

Wissen ist Macht!

Bewusste Lebensgestaltung beruht darauf, durch achtsames Wahrnehmen in Erfahrung zu bringen, was es in der Welt gibt und was in ihr geschieht. Das Wissen um das Chancenangebot der Welt ist die Grundlage einer bewussten Lebensgestaltung und damit für erfolgreiches Handeln. Wer nichts von der Welt weiß, der steht mit seinem Leben draußen vor der Tür. Mit unserem Wissen eröffnen wir uns unsere Lebenschancen.

»Wissen ist Macht!« (Francis Bacon)

Deshalb dürfen wir uns nicht mit dem Wissen begnügen, das an uns mehr oder weniger zufällig herangetragen wird. Wir müssen uns selbst auf die systematische Suche nach neuem (nützlichen) Wissen begeben. Dazu gehört es,

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Prof. Jürgen Witt

Prüfliste zum aktiven Zuhören

Ohne aktives Zuhören kann keine Mitteilung sachgerecht aufgenommen werden – erst recht entsteht kein produktives Gespräch. Also sollte man annehmen, dass »alle Welt« sich darum bemüht, aufmerksam zuzuhören. Das Gegenteil ist jedoch der Fall! Den meisten Menschen fällt es schwer, überhaupt zuzuhören – zumindest auf längere Zeit. Wir reden lieber selber, am liebsten über unsere eigenen Probleme. Man geht auch auf das, was gesagt wird, nicht ein.
Allerdings ist man schnell mit einem Urteil über das Gesagte bei der Hand.

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Prof. Dr. Martin Sauerland, Sonja Gaukel

Turn Resistance to Change into Openness to Change

Über die Bedeutung dysfunktionaler Kognitionen im Rahmen von Change Projekten

Aufgrund zahlreicher Faktoren sind die Märkte einer zunehmenden Dynamik unterworfen. Solche Faktoren bringen eine hohe Volatilität an Veränderungen für Unternehmen mit sich, auf die sie adaptiv reagieren müssen.

Die Ursachen und Anlässe für Veränderungsprozesse in Unternehmen sind mannigfaltig; sie ergeben sich aus (1) dem technischen Fortschritt, (2) der fortschreitenden Globalisierung, (3) der sinkenden Halbwertszeit des Wissens, (4) wachsenden Kundenansprüchen, (5) steigendem Konkurrenzdruck, (6)  gesetzlichen Neuerungen, (7) der demographischen Entwicklung und auch (8) aus Weiterbildungs- und Selbstverwirklichungsansprüchen der Mitarbeiter. Der permanente Change ist zur Notwendigkeit geworden, um den Herausforderungen unserer Zeit gerecht werden zu können.

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Nicolas Crisand

Führung & Emotion, Teil 2

Bedeutung und Treiber einer intrinsischen Motivation und die Auswirkung auf die Führungsgestaltung

Warum ist es so entscheidend, intrinsisch motivierte Mitarbeiter zu haben?
Es hat doch über Jahrzehnte funktioniert, dass ein Großteil der Beschäftigten Dienst-nach-Vorschrift gemacht hat? Tatsächlich war es über viele Jahre in den meisten Berufen nicht notwendig, über das Maß der direkten Vorgaben hinaus tätig zu werden und nur ein kleiner Teil der Mitarbeiter mußte (besser: durfte) „kreativ“ tätig sein. Der überwiegende Teil der Arbeit bestand im Zuge der industriellen Revolution aus meist einfachen und wiederkehrenden Vorgängen, bei der keine kreative Leistung notwendig war sondern es darum ging, den gleichen Vorgang in einer sehr arbeitsteiligen Produktion auf möglichst die gleiche Art und Weise viele Male am Tag zu widerholen. Ein Querdenken war ebenso wenig erforderlich wie erwünscht. Der Fokus lag auf der Effizienz, und diese Effizienz hat die industrielle Revolution so erfolgreich gemacht.

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Dr. Bernd Bitzer, Nicolas Crisand

Führung & Emotion, Teil 1

Über den Kern von Führung und den Zusammenhang zwischen emotionaler Involvierung, Motivation und Lernen.

Was ist Führung? Hierzu gibt es unzählige Definitionen in ebenso unzähligen Veröffentlichungen. Die Entwicklung der Führungslehre hat ihren Anfang im Militärischen (das gilt auch für die Organisationslehre und hier u.a. auch für das Projektmanagement). Es ging um Befehl und Gehorsam. Die 3 K`s standen im Vordergrund: kontrollieren, kritisieren, kommandieren. Emotionale Aspekte wurden so gut wie nicht berücksichtigt. Erst seit ein paar Jahren sind hier Änderungen erkennbar.

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